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TU Berlin

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Was ist Semiotik?


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  • Die Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichen. Die Semiotik beschäftigt sich mit allen Prozessen des Informationsaustausches als Prozessen, an denen Zeichen beteiligt sind. Menschen sprechen, schreiben, zwinkern, winken und verkleiden sich, sie stellen Wegweiser und Barrikaden auf, um anderen damit etwas mitzuteilen: Sie produzieren und interpretieren Zeichen. Aber selbst, wenn niemand die Absicht hat, etwas mitzuteilen, werden Zeichenprozesse wirksam: Ein Arzt interpretiert die Symptome einer Krankheit, ein Hund folgt einer Fährte, ein Dieb löst eine Alarmanlage aus.
  • Die Semiotik untersucht alle Zeichenprozesse im Hinblick auf gemeinsame Strukturen. Ihr Untersuchungsbereich geht damit weit über kulturelle Phänomene hinaus und umfaßt auch die Interaktion von Tieren, die Orientierungs- und Wahrnehmungsweisen aller Lebewesen, die Reiz- und Reaktionsprozesse von Tieren und Pflanzen bis hin zum Stoffwechsel der Organismen und zur Informations-verarbeitung von Maschinen.
  • Die Semiotik verknüpft als anwendungsfähige Grundlagenwissenschaft die Geistes-, Sozial-, Natur- und Technik-wissenschaften und beschäftigt sich mit der integrativen Frage nach der Zeichenhaftigkeit kultureller und natürlicher Phänomene.
  • Die semiotische Fragestellung ist älter als alle wissen-schaftlichen Einzeldisziplinen und dazu geeignet, deren Selbstisolierung zu überwinden und deren Spezialisierung teilweise aufzuheben.
  • Die Semiotik bietet Menschen aus sehr unterschiedlichen Disziplinen und Praxisbereichen ein interdisziplinäres Forum zur Analyse ihrer gemeinsamen Probleme.
  • Die Semiotik eignet sich als theoretische Grundlage für den Dialog zwischen den Kulturen.


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